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TÜV / SÜD geprüfter Reparaturbetrieb
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Autozubehör ist nicht immer versichert 29.08.2006 Nur wenige Kfz-Versicherungsverträge verfügen über ausreichende Deckung im Falle des Diebstahls von Sonderzubehör. Dabei nimmt nach den Beobachtungen der Polizei der gewerbsmäßiger Diebstahl von Kfz-Zubehör, also Klau auf Bestellung, in Deutschland immer mehr zu. Besonders betroffen sind Autobesitzer in grenznahen Regionen im Osten Deutschlands. Diesen Trend bestätigt der Kfz-Direktversicherer DA Direkt in
Oberursel. "Unsere regionale Schadenstatistik zeigt ein ziemlich klares Bild.
Die Gefahr eines Autoaufbruchs, um Elektronikzubehör wie zum Beispiel
Navigationsgeräte oder CD-Radios, zu entwenden, wächst, je näher das Auto an den
Landesgrenzen zu den östlichen Nachbarstaaten zugelassen ist," erläutert André
Dabei ist ein effektiver Diebstahlschutz recht einfach, wenn ein paar Grundregeln befolgt werden. "Steht das Fahrzeug nachts oder im Urlaub im Freien, so ist es sinnvoll, einen gut beleuchteten Standort auszuwählen. Dunkle Seitengassen und große unbewachte Areale wie Supermarktparkplätze sollten umsichtige Autobesitzer meiden", empfiehlt Harald Nöh, Kriminalhauptkommissar bei der polizeilichen Beratungsstelle in Düsseldorf. "Da Diebe sehr schnell agieren und ihre Entscheidung, ob ein Fahrzeugaufbruch Erfolg verspricht oder nicht, meist in Sekunden fällen, sollte bereits von außen signalisiert werden, Einbruch lohnt nicht", rät der Praktiker. Das bedeutet konkret, alle beweglichen Elektroteile wie Handy oder nachgerüstetes Navigationssystem aus der Halterung entfernen und mitnehmen oder sicher im Kofferraum verschließen. Festeingebaute Telefone in der Mittelkonsole können mit einem Kissen oder unauffälligen Tuch verdeckt werden. Abnehmbare Bedienteile von Autoradios sollten immer mitgenommen werden. Nöh: "Ein Handtuch ist beispielsweise sehr gut geeignet, um TV-Monitore in Kopfstützen zu tarnen." Da keine Schutzmaßnahme hundertprozentigen Schutz gewährleistet, ist ein ausreichender Versicherungsschutz die einzige Möglichkeit, im Schadenfall nicht auf den Wiederbeschaffungskosten sitzen zu bleiben. André Fast von der DA Direkt: "Ein Blick in die Versicherungsunterlagen schafft Klarheit über die Versicherungssumme, bis zu der eingebautes Sonderzubehör versichert ist. Wenn der Betrag unter 5000 Euro liegt, sollte über einen Wechsel der Versicherung nachgedacht werden," rät Fast insbesondere den Autobesitzern in Großstädten und in der Nähe der östlichen Grenzen. Ein Tipp: Grundsätzlich gilt der Versicherungsschutz nur für fest verbautes Sonderzubehör, nicht aber für Zubehör, bei dem nur die Halterung verschraubt ist. Daher gilt hier: Mitnehmen ist der einzige Schutz. Quelle:(ddp) |
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